KMatEdit ist mein erstes größeres KDE-Projekt; trotzdem habe ich mich bemüht, das Programm für den Benutzer so komfortabel wie möglich zu machen,
was bei einem so komplexen Zielprogramm wie Lightflow auch unumgänglich ist. Das Grundkonzept des Programmes läuft nicht darauf hinaus, einen kompletten
Editor für die Python-Skripte zu schaffen, da Editoren wie der emacs diese Aufgabe schon bestens erfüllen. Im Sinne des Unix-Toolboxkonzeptes soll die
Applikation eine Hilfestellung bei komplexen Lightflow-Objekten wie Materialien geben, deren Parameter man nicht sich nicht so ohne weiteres alle merken kann.
Die Eigenschaften dieser Objekte können mit KMatedit zusammengestellt werden, wonach ein Klick auf den generate-Button den Python-Sourcecode im Textfenster
erzeugt. Von dort aus kann er mittels Copy&Paste in den Quelltexteditor übernommen werden.

Anhand des obigen Screenshots zum Lichtquelleneditor kann man ersehen, daß für die ausgewählte Lichtquelle nur die Eingabefelder aktiv sind, welche zulässige
Parameter repräsentieren.

Alle optionalen Parameter lassen sich mit Checkboxen wahlweise aktivieren. Ich hoffe, das mir die Gliederung der Eingabemasken insofern gelungen ist, daß sie
zur Übersicht über die Parametervielfalt beiträgt. Was aus den Darstellungen nicht zu ersehen ist, sind die Tooltips, welche für fast jeden Eintrag vorhanden sind
und größtenteils aus der Lightflow-Dokumentation entnommen sind.